Stollenfest Dresden 2004

Das Dresdner Stollenfest, 1994 erstmals ins Leben gerufen, ist eines der typischsten Dresdner Feste überhaupt. Höhepunkte des Stollenfestes sind das Backen eines drei bis vier Tonnen schweren Riesenstollens und der traditionelle Festumzug durch die barocke Altstadt - die so genannte Stollenprozession. Die Geschichte des Stollenfestes reicht bis zum Anfang des 18. Jahrhunderts zurück. 1730 gab August der Starke, Kurfürst von Sachsen und König von Polen, im Rahmen des Zeithainer Lagers ein legendäres Fest, welches wegen seiner Pracht und Üppigkeit bis heute Inbegriff barocker Lebensart ist. Dieses Fest bildet die historische Vorlage für die heutigen Stollenfeste in Dresden. Vorbild für den Riesenstollen ist der vom königlichen Bäckermeister Zacharias gebackene Riesenstollen aus dem Jahre 1730. Mehr als 60 Beckenknechte hatten ihn in einem eigens dafür errichteten Backofen sechs Stunden lang gebacken und ihn August dem Starken während des Zeithainer Lagers überbracht. Damals wog der Stollen 1,8 Tonnen, war 18 Ellen lang, 8 Ellen breit und 30 Zentimeter dick.

 

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