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Meisterschüsse aus der Josephine
Die Schützen Rene Bock, Dr. Axel Hirmer und Thomas Emde (von links) freuen sich über ihre Erfolge bei der verbandsübergreifenden Meisterschaft für Großgeschütze auf dem Truppenübungsplatz Jägerbrück bei Eggesin (Mecklenburg-Vorpommern). Die beiden Neustädter Schützen (v. rechts) holten sich in der Klasse 9 ohne Visierung den Meistertitel, der Triptiser wurde Vierter. Foto: Sandra Hoffmann Schützen des Artillerieregiments "Aus dem Winkel" Neustadt sind Deutsche Meister im Kanonenschießen
Neustadt. Mit Meisterschüssen aus der Joséphine haben sich die
Schützen des Königlich polnischen & churfürstlich sächsischen
Artillerieregiments "Aus dem Winkel" der Schützengesellschaft
Neustadt 1453 den Titel des Deutschen Meisters gesichert. Bei den
verbandsübergreifenden Meisterschaften für Großgeschütze des
Verbandes Deutscher Schwarzpulver Kanoniere e.V. auf dem
Truppenübungsplatz Jägerbrück bei Eggesin (Mecklenburg-Vorpommern)
setzten sich die vier Schützen in der Klasse 9 ohne Visierung mit
Abstand gegen 16 Mannschaften durch. Allgemeiner Anzeiger, 30.07.2011 Unsere kurze Geschichte Die Anfänge unserer Artilleriebesatzung gehen mit der Beschaffung von 2 Bronzerohren auf das Jahr 2004 zurück. Ursprünglich war unsere Passion ausschließlich das Böller- und Scharfschießen. Mit dem Jubiläumsjahr 2006 und den Schlachtnachstellungen in Jena und Hassenhausen kam dann ein weiteres Interessengebiet dazu, das Reenactment. Wir entschieden uns, nach langer Orientierungs- und Probierphase, 2007 für die Darstellung der „Königlich polnischen & churfürstlich sächsischen Artillerie des 18. Jahrhunderts. Offiziell haben wir uns am 19.08.2007 unter diesem Namen beim 1. Böllerschützentreffen des VDSK in Allstedt formiert. Wir verstehen uns hierbei als Artilleriepartner des Königlich-Polnischen und Churfürstlich-Sächsischen Infanterie-Regimentes Sachsen-Weißenfels Compagnie Weißenfels. Den Zusatz „Aus dem Winkel“ haben wir zu Ehren und zur Erinnerung an den sächsischen Oberstleutnant Julius Heinrich aus dem Winkel (1744-1806) gewählt, der mit äußerstem Mut nach der verlorenen Schlacht von Jena den Oberbefehlshaber Fürst zu Hohenlohe-Ingelfingen durch Care’bildung in ihre Mitte nahmen und so gegen die umschwärmenden Franzosen unter hohen Verlusten nach Kapellendorf geleiteten. Dadurch erlangten er und seine Getreuen legendären Ruhm. Wir sind zur Zeit insgesamt 6 Mann Besatzung
Unsere Bewaffnung besteht aus zwei Kanonen · „Josephine“: Kaliber 72mm, System Gribeauval mit Protze und Munitionskiste, auch scharf beschossen, Originalabguss, historischer Zeitraum 2. Hälfte 18. Jh.
· „Claudette“: Kaliber 80mm, System Mountain Howitzer, auch scharf beschossen, Originalabguss, historischer Zeitraum 1. Hälfte 19. Jh.
und einem Mörser · „Wilhelm“: Kaliber 80mm, System Spandauer, Böllerbeschuss, Modell 1:4, historischer Zeitraum 2. Hälfte 19. Jh.
Presse vom Juni 2010 Bitte aufs Bild klicken für Großdarstellung
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